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Title: Ein "Ausnahme-Ausländer" und die zweite Generation in Alev Tekinays Roman "Nur der Hauch von Paradies"
Authors: Masiakowska-Osses, Dorota
Keywords: Generation
Migration in die BRD
Migrationsgeschichte
Migrationsliteratur
türkisch-deutsche Literatur
Alev Tekinay
"Nur der Hauch von Paradies"
Issue Date: 2015
Publisher: Peter Lang
Citation: In: Man hat Arbeitskräfte gerufen, ... es kamen Schriftsteller. Migranten und ihre Literaturen, hrsg. von Anna Warakomska und Mehmet Öztürk. Frankfurt am Main u.a. 2015, S. 81-97.
Abstract: Die ‘Generation’ ist ein Schlüsselbegriff in Alev Tekinays Roman Nur der Hauch vom Paradies (1993). In diesem Werk inszeniert die Autorin einen Dauerkonflikt zwischen zwei Generationen der türkischen Einwanderer in Deutschland. Sie werden von der Figur eines jungen erfolgreichen Schriftstellers und seinen Eltern, den ehemaligen Gastarbeitern, repräsentiert. Der vorliegende Beitrag geht vom klassischen Generationsbegriff des deutschen Soziologen Karl Mannheim aus und analysiert die im Roman vermittelten Bilder von Generationen der Migranten sowie deren Selbst- und Fremdpositionierung in der deutschen Gesellschaft der 1990er-Jahre mit ihren Diskursen über nationale Einheit. Es wird auch nach intergenerationellen Brüchen und Kontinuitäten in der erzählten Welt sowie nach der identitätsstiftenden Rolle eines Generationsgefühls für die zweite Generation gefragt.
Description: ‘Generation’ is a keyword in Alev Tekinay’s Nur der Hauch vom Paradies (1993). In this novel the author creates a permanent conflict between two generations of Turkish immigrants in Germany. They are represented by the main character, a young successful writer, and by his parents, who were guest-workers. Based on Karl Mannheim’s classical concept of generation, this article analyses images of Turkish migrant generations and their positioning among the German society in the nineties, with their dominant discourses on national homogenity. It also examines whether the novel depicts intergenerational discontinuities, rather than continuities and asks which role the feeling to be a group sharing the same life experience plays in establishing the identity of Turkish migrant children.
URI: http://hdl.handle.net/10593/24117
DOI: 10.3726/978-3-653-06702-6
ISBN: 978-3-631-66837-5
Appears in Collections:Książki/rozdziały (WN)

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