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Title: Nauczyciel cesarza. Auzoniusz w „Gratiarum actio”
Other Titles: Teacher of the Emperor. Ausonius in the Gratiarum actio
DER LEHRER DES KAISERS. AUSONIUS IN DER GRATIARUM ACTIO
Authors: Rogowski, Juliusz
Keywords: Ausonius
Gratiarum actio
Gratian
late Roman panegyrics
Issue Date: 2009
Publisher: Wydawnictwo Naukowe Uniwersytetu im. Adama Mickiewicza
Citation: Symbolae Philologorum Posnaniensium, 2009, nr XIX, pp. 249-279
Abstract: This article contains an analysis of the Gratiarum actio of Ausonius and examines the way, in which speaker and former teacher of the Emperor Gratian presents himself. Ausonius is very proud of the position which he achieved and he uses different arguments to make this position clear. He explains all his honors and political career as a result of being tutor to the young Augustus. Gratian is bound to him by obligations of pietas, so that the self-presentation of Ausonius makes no damage to the picture of the Emperor.
Der Beitrag ist dem spätrömischen Grammatik- und Rhetoriklehrer, Decimus Magnus Ausonius (ca. 310 – ca. 393/4) gewidmet. Ausonius ist bis heute vornehmlich als Verfasser der Mosella, mithin als Dichter bekannt. Er selbst bezeichnete sich jedoch nicht als poeta, sondern als grammaticus et rhetor oder, was er mit Vorliebe betonte, als praeceptor Augusti – Erzieher des Kaisers Gratian. Im Zentrum der Untersuchung steht seine Gratiarum actio, die Dankrede für das ihm von Gratian verliehene Konsulat, das den Höhepunkt seiner Karriere bestimmte. Die Gratiarum actio ist stark durch das ego des Verfassers geprägt. Ausonius spricht oft von sich selbst und ist auf die Position, die er erreichte sehr stolz. Man kann sogar denken, dass er seine eigene Person in gleichem Maße lobt, wie die des Herrschers. Ausonius versucht mit verschiedenen Argumenten klarzumachen wie außergewöhnlich seine Position ist. Er betont, dass er Erzieher von dem Kaiser mit dem Titel Augustus war; in subtiler Weise suggeriert er, dass die Bildung und Tugenden des Kaisers sein Verdienst ist; hebt die Zuneigung hervor, die Gratian dem ehemaligen Lehrer schenkt; beweist, dass noch niemand in gleichem Maße ausgezeichnet wurde; er rühmt sich der Nähe zum jungen Herrscher und verschiedener Ehren, die er von ihm bekam. Alle diese Tatsachen folgen daraus, dass Ausonius Gratians Lehrer war. Deswegen betont der Rhetor fast ständig, dass er seine aussergewöhnliche Position dem Augustus verdankt. Der Herrscher war zwar sein Schüler, diese Begebenheit verursachte aber nur, dass die beiden in einem besonderen Verhältnis stehen. Dieses Verhältnis hat natürlich eigene Pflichten und Privilegien, dem Bild des Kaisers bringt jedoch keine Schäden. Ganz im Gegenteil: wenn Ausonius alle erhaltenen Auszeichnungen im Rahmen der pietas Gratiani interpretiert, kann der junge Herrscher davon nur profitieren.
URI: http://hdl.handle.net/10593/4578
ISBN: 978-83-232-2153-1
ISSN: 0302-7384
Appears in Collections:Symbolae Philologorum Posnaniensium, 2009, nr XIX

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